1910

Adalbert Wintermann kauft ein Grundstück in Groß Ippener und beginnt mit dem Aufbau des Albertushofes.

1912

Offizielle Eröffnung Albertushof, Groß Ippener

1921

Pastor Georg Grape und seine Frau Anna, geborene Wintermann, übernehmen die Leitung des Albertushofes.

1932

Helene Grulke pachtet Haus und Grundstück-Nr. 83 in Cluvenhagen und gründet das "Haus der Barmherzigkeit" und das "Haus der Sonne". Damit wurde der Grundstein für die heutige Stiftung Waldheim gelegt.

1939 bis 1945

Helene Grulke gelingt das beinahe Unmögliche - die Bewohner*innen beider Einrichtungen überleben den Zweiten Weltkrieg und das NS-Regime so gut wie unbeschadet!

1948

Der Albertushof wird vorübergehend eine "Internatsschule für Behinderte"

1955

Der Albertushof - bestehend aus dem historischen Haupthaus mit 1928 angebautem Küchentrakt - erhält einen Anbau (das heutige "Haus Buche") und ein Werkstattgebäude.

1957

Das Waldheim besteht neben dem Stammhaus (das heutige "Haus Cluvenhagen") aus zwei Wohnbaracken (Männer- und Frauenhaus) sowie einem Kinderhaus. Insgesamt leben 90 Kinder und 70 Erwachsene im Waldheim.

6. Januar 1969

Die Einrichtung von Helene Grulke wird in eine Stiftung umgewandelt und unter dem Namen "Stiftung Waldheim - Haus der Barmherzigkeit" seitens der Stiftungsbehörde anerkannt.
In der Stiftung Waldheim leben und arbeiten 212 Bewohner*innen und 19 Mitarbeiter*innen.

1970

Nach dem Tod von Helene Grulke setzt das Kuratorium der Stiftung Waldheim das begonnene Lebenswerk fort und plant den Bau eines Wirtschaftsgebäudes (heute: Verwaltungsgebäude) sowie den Bau eines Schwesternwohnheimes (heute "Haus Langwedel").

1974

Der Albertushof wird in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt.

1979

Die "Helene-Grulke-Schule" wird als heimeigene "Sonderschule für Geistigbehinderte" des Waldheims eingeweiht.

1980

Das Grundstück der Stiftung Waldheim dehnt sich mittlerweile auf über 56.300 Quadratmeter (6 ha) aus. 270 Menschen leben auf diesem Gelände.

1981

Die Helene-Grulke-Schule erhält die staatliche Anerkennung als Ersatzschule.

1987

In der Stiftung Waldheim leben und arbeiten 290 Bewohner*innen und 321 Mitarbeiter*innen.
Die Position des "Fachbereichsleiters" wird eingeführt. Fünf Fachbereichsleiter*innen werden für die Bereiche Wohnen I und Wohnen II, Tagesförderung, Verwaltung und Wirtschaft tätig.

1988

Die Stiftung Waldheim kauft die alte Schule in Cluvenhagen und das ehemalige Feuerwehrhaus, beide im Kuckucksweg.

01.05.1993

Schenkung der Mehrheitsanteile der Albertushof gGmbH an die Stiftung Waldheim Cluvenhagen.

1993

Zwei neue Wohnhäuser auf dem Gelände der Stiftung Waldheim sind fertig und werden bezogen: "Haus Daverden" und "Haus Etelsen".

1994

Großsanierung in der Stiftung Waldheim: Die Häuser "Achim" und "Verden" erhalten Spitzdächer.

1995

Der erste Heimvertrag tritt in Kraft.

1996

Der Albertushof errichtet drei neue Wohngebäude mit 34 Wohnplätzen: "Haus Ulme", "Haus Eiche" sowie "Haus Birke".

1998

Wir gründen eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung: die Waldheim Werkstätten gGmbH.

2000

Die Stiftung Waldheim hauft ein Wohnhaus in Achim, Bremer Straße, und richtet dort die erste Außenwohngemeinschaft ein.

2002

Die Waldheim Werkstätten beziehen ihren Neubau in Achim-Bierden.

2004

Ein mehrköpfiger Vorstand übernimmt die Leitung des Einrichtungsverbundes

  • Stiftung Waldheim
  • Albertushof
  • Waldheim Werkstätten
  • Helene-Grulke-Schule

Damit ist die Waldheim Gruppe geboren. Die Stiftung Waldheim wird QM-zertifiziert.

2006

Die Waldheim Werkstätten werden QM-zertifiziert.

2009

Die Angebote zum Ambulant Betreuten Wohnen im Landkreis Verden werden ausgebaut. Daraus entstehen in Folge die Ambulanten Dienste der Stiftung Waldheim. In Achim wird eine inklusive Beratungs- und Begegnungsstelle eröffnet: Die WABE, Feldstraße 4, 28832 Achim. Die Waldheim Werkstätten eröffnen das inklusive "Café im Clüverhaus", Große Kirchenstraße 1, 28832 Achim.

2010

Die Angebote zum Ambulant Betreuten Wohnen im Landkreis Diepholz werden ausgebaut.

2011

Die Stiftung Waldheim eröffnet im Sozialraum eine Beratungsstelle für Menschen mit Sehschwächen und geistiger Behinderung: ANdersSEHEN.

2012

Der Albertushof feiert sein 100-jähriges Bestehen.

Die Stiftung Waldheim bekommt ein Tiergehege.
In der Stiftung Waldheim leben und arbeiten 347 Bewohner*innen und 509 Mitarbeiter*innen.

Erste Bewohner*innen ziehen nach zwei Jahren Wohntraining in eigene Wohnungen um.
In der Tagesförderstätte am Kuckucksweg findet erstmalig eine achtstündige Betreuung statt.

2013

Durchführung eines Architektenwettbewerbs für den Neubau von zwei Wohnstätten der Stiftung Waldheim.

Die Stiftung Waldheim kauft das alte Bahnhofgelände in Thedinghausen. Hier soll mitten im Sozialraum eine neue Wohnstätte  für Menschen mit Behinderung entstehen.
Die Stiftung Waldheim kauft ein Grundstück in Langwedel, auf dem in der Zukunft eine neue Wohnstätte mitten in der Gemeinde entstehen soll.
Die Stiftung Waldheim eröffnet eine Tagesstätte für Senioren und der Albertushof weiht seine erste Seniorentagesstätte ein.

Die Waldheim Werkstätten benötigen mehr Platz und stocken ihr Gebäude auf. Hier ist zukünftig der Verwaltungstrakt untergebracht.

In Achim findet zum ersten Mal der inklusive Straßenlauf "I-Run-Achim" statt, eine Netzwerkveranstaltung zwischen der Stiftung Waldheim, Achimer Vereinen und der Stadt Achim.

2015

Die Waldheim Gruppe gibt sich ein Leitbild, dem sich alle vier Einrichtungen verpflichten.
Die Waldheim Werkstätten organisieren mit über 600 Menschen mit Behinderung eine Demonstration in Verden. "Wir wehren uns" gegen eine geplante Mehrwertsteuererhebung, die in Folge nicht eintritt.

2016

Die Zahl der betreuten Klienten*innen steigt kontinuierlich, so dass aus dem Bereich "Ambulant Betreutes Wohnen" ein eigenständiger Fachbereich wird: Ambulante Dienste der Stiftung Waldheim.
Die Ambulanten Dienste eröffnen Büros in Achim und Syke.
Das Bundesteilhabegesetz tritt in Kraft.

2017

Die neue Wohnstätte in Thedinghausen wird bezogen und bietet 28 Menschen mit Behinderung einen neuen Platz zum Leben in zentraler Lage und in guter Nachbarschaft.
Die Stiftung Waldheim ist Gründungsmitglied der "Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung" (kurz: EUTB).
Lorenz Ferkau, langjähriger Bewohner der Stiftung Waldheim, erhält den "Achimer Ehrenpreis 2017 für ehrenamtliches Engagement". Herr Ferkau wird für seine unverfälschte Freundlichkeit, seine große Hilfsbereitschaft sowie für sein sympathisches Wesen auf diese Werise von den Menschen in Achim gewürdigt und respektiert. Damit öffnet sich eine Tür für alle Menschen, mit und ohne Behinderung!

2019

Die Stiftung Waldheim legt den Grundstein für die neue Wohnstätte mitten in Langwedel.
Um auf sich und auf soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen, organisiert die Stiftung Waldheim drei Aktionstage auf dem Bremer Marktplatz. Höhepunkt ist ein 15-minütiger Dance-Flashmob, bei dem kräftig aus der Reihe getanzt wird.

 

 

 

 

 

 

Dieser Zeitstrahl wird am Ende eines Jahres aktualisiert.